Urlaub für den Gaumen – die Spezialitäten der Toskana

Montag, 29. Juli 2013

Ein guter Grund, Urlaub in der Toskana zu machen, ist ohne Zweifel das gute Essen. Wie überall in Italien gibt es auch hier natürlich Wein, Olivenöl und Pasta – eben in den jeweils regionaltypischen Varianten. Neben diesen Klassikern gibt es aber auch Kurioses für den Gaumen zu entdecken: Wer hätte zum Beispiel gewusst, dass Kaninchen oder Kastanientorte typisch toskanische Spezialitäten sind?

Große Vielfalt


So vielfältig die Toskana in ihrer Landschaft ist (Hügel, Berge, Meer), so vielfältig ist auch ihre Küche. In Küstennähe isst man naheliegenderweise viel Fisch; die Fischsuppe Caciucco ist unbedingt zu empfehlen, vor allem, wenn man sich gerade in Livorno aufhält. Im Landesinneren wird dagegen hauptsächlich Fleisch gegessen: Rind, Schwein, Wildschwein, Lamm, Geflügel, aber auch zum Beispiel Kaninchen. In Florenz sollte man ein Bistecca alla Fiorentina probieren, ein extra großes, extra dickes Rindersteak. In der Maremma, dem südlichsten Teil der Toskana, ist die Porchetta, eine Art Spanferkel, von dem Scheiben abgeschnitten und kalt in einem Brötchen serviert werden, sehr beliebt. Wie in ganz Italien ist jede Form von Pasta ein typisches „primo“, also ein erster Hauptgang. Sehr lecker sind die Pici, eine Pasta-Sorte, die wie dicke Spaghetti aussieht und vor allem in Siena und Grosseto gerne gegessen werden.

Viele einstige Arme-Leute-Gerichte wie Ribollita und Acqua Cotta haben es inzwischen auch auf die Speisekarten vornehmer Restaurants geschafft. Beide Gerichte sind eine Art Gemüse-Suppe mit Brot, ursprünglich gemacht aus den Resten, die noch vom Vortag übrig waren. Auch die Panzanella, der toskanische Brotsalat, fällt in diese Kategorie.

Olivenöl - das grüne Gold


Es gibt ungefähr 14 Millionen Olivenbäume in der Toskana, die 17 verschiedene Sorten hervorbringen. Kein Wunder, dass das toskanische Öl als eines der besten gilt. Typisch ist die dunkel- bis giftgrüne Farbe und der bitter-scharfe Geschmack. Beim Kauf sollte man auf das Qualitätsmerkmal „Extra Vergine“ achten. Noch besser, man greift zu einem Öl, das mit dem „DOP“-Siegel gekennzeichnet ist. Am besten kommt das Aroma des Öls auf einer Scheibe Pane Toscano, dem typischerweise ungesalzenen Weißbrot, zur Geltung.

Wein aus der Toskana: mehr als nur Chianti


Jeder kennt den Chianti als eines der typischsten toskanischen Produkte. Aber auch andere Weine sind es wert, gekostet zu werden: Bei den Rotweinen sind Brunello di Montalcino und Morellino di Scansano sehr gut, als Weißwein sollte man zum Beispiel den Vernaccia di San Gimignano einmal probiert haben. Zum Nachtisch trinkt man gerne den Süßwein Vin Santo. Kekse wie Cantuccini werden in ihn einfach eingedippt.

A propos Nachtisch: Das krümgelige Mandelgebäck Ricciarelli sollte man probiert haben, ebenso die Kastanientorte Castagnaccio; die besagten Cantuccini kennt man sowieso. Auch das Panforte, ein Kuchen, der in Konsistenz und Geschmack an Lebkuchen erinnert, ist eine Köstlichkeit.

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