Ostuni – die weiße Perle Apuliens

Montag, 30. Juni 2014

Historische Bauten, unberührte Landschaften, türkisblau schimmerndes Meer und traditionelle mediterrane Küche – Ostuni zählt mit seiner Vielfalt zu einer der reizvollsten Städte Süditaliens.


Wie eine Fata Morgana thront die weiße Stadt (Cittá Bianca), überragt von der Kathedrale Santa Maria Assunta und der Barockkirche Santa Maria Maddalena, auf drei Hügeln und bietet einen herrlichen Blick über die weite, von Olivenhainen geprägte Landschaft bis hin zum adriatischen Meer. Mittelpunkt von Ostuni ist die von einem Festungswall umgebene, hervorragend erhaltene Altstadt mit ihren engen, verwinkelten Gassen und den typischen weiß gekalkten Häusern. Zentrum der Altstadt und wichtigster Treffpunkt ist die Piazza della Libertà. Hier laden neben dem mittelalterlichen Rathaus und der barocken Oronzo-Säule – der heilige Oronzo ist der Schutzpatron der Stadt – Geschäfte, Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Auch in den zahlreichen Gassen finden sich viele kleine kulinarische Geheimtipps, wie z. B. die Taverna della Gelosia, die in romantischer Atmosphäre traditionelle apulische Küche anbietet. Wer lieber außerhalb des Trubels speisen möchte, besucht einen der Agriturismo-Betriebe vor den Toren der Stadt.




Die Geschichte Ostunis


Ostuni kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Archäologische Funde weisen auf erste Besiedelungen in der Steinzeit hin. Nur etwa zwei Kilometer östlich von Ostuni können zeitgeschichtlich Interessierte in der Grotta di Santa Maria d´Agnano, einer mehr als 25.000 Jahre alten Kultstätte, in die Vergangenheit eintauchen. Nach einer vom Herrschaftswechsel gekennzeichneten Phase erlebte Ostuni ab 1507 unter der Herrschaft von Isabella, Herzogin von Bari (Frau von Gian Galeazzo Sforza, Herzog von Mailand), einen Aufschwung im Zuge der italienischen Renaissance. Viele historische Bauten in Ostuni entstanden unter Isabellas Einfluss und dem ihrer Erbin, Tochter Bona Sforza.


Sommer, Sonne, Strand und Meer


Die Strände vor der weißen Stadt, die ungefähr acht Kilometer entfernt liegen, zählen zu den saubersten in ganz Italien und werden regelmäßig mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Den Strandliebhaber erwarten circa 17 Kilometer Strand, der sich abwechslungsreich aus kleinen Sandbuchten, Felsen- oder Kieselsteinstrand und weitläufigen Dünen zusammensetzt. Beliebt ist das Naturreservat Torre Guaceto südlich von Ostuni, das 1.000 Hektar geschützte Meeres- und Küstenlandschaft beheimatet. Die intakte Unterwasserwelt fasziniert jeden Schnorchler, und die Küste bietet Meeresschildkröten ungestörte Brutplätze und Zugvögeln angenehme Rastplätze. Naturerlebnisse der besonderen Art versprechen die Exkursionen, die der WWF unter und über Wasser anbietet.


To-Toskana Veranstaltungstipps


Am 15. August bietet Ostuni auf der Sagra dei Vecchi Tempi, der alljährlich in der Altstadt stattfindenden Ausstellung alter Bräuche, Berufe und Traditionen, den Besuchern die Möglichkeit, typische regionale Gerichte zu probieren und einen Eindruck von den früheren Handwerkskünsten zu bekommen. Vom 25. bis 27. August wird zu Ehren des heiligen Oronzo die Festa di Sant’Oronzo gefeiert, deren Höhepunkt der historische Umzug Cavalcata di Sant’Oronzo ist.


Ausflugstipps für die nähere Umgebung


Unbedingt gesehen haben sollte man die Tropfsteinhöhlen von Castellana, die mittelalterliche Burg von Carovigno e Oria, die römische Ausgrabungsstätte von Egnatica in Messapica oder auch Städte wie Martina Franca, Cisternino, Caglie und die Trullistadt Alberobello.


Der To-Toskana-Unterkunftstipp


Wer landestypisch untergebracht sein möchte, übernachtet in einem Trullo, einem Rundhaus, dessen Steindach nach oben hin in einem Kraggegewölbe (sogenanntes „falsches Gewölbe“) endet und mit einem symbolischen Schlussstein (Pinnacolo) abgeschlossen wird. Die Bauweise aus massivem Naturstein mit sehr dicken Wänden und winzigen Fenstern bietet im Sommer einen guten Schutz gegen die hohen Temperaturen, da sich das Innere des Hauses nur sehr langsam aufheizt. Ein besonders schöner Trullo, nur zwei Kilometer von Ostuni und sechs Kilometer von der Küste entfernt, ist der Trullo Paradiso.


Anreise nach Ostuni


Die Anreise von Deutschland aus erfolgt entweder mit dem Auto (Beispiel: Strecke München – Ostuni ca. 1300 km) oder auf dem schnelleren Weg mit dem Flugzeug nach Brindisi oder Bari. Mietwagen können bereits von Deutschland aus oder direkt vor Ort am Flughafen gebucht werden.

Foto: Fotolia

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