Die perfekten Osterferien in der Toskana

Freitag, 13. März 2015

Die perfekten Osterferien in der Toskana

 
Geschrieben von  Dympna Docherty (13/03/2015)

In der Toskana gibt es eine Reihe bunter Traditionen rund um das Osterfest und ein Osterurlaub in der Toskana ist auch deshalb zu empfehlen. In Italien dauern die Feierlichkeiten gewöhnlich fünf Tage – vom Donnerstag vor Ostersonntag bis zum folgenden Montag, so dass es sich lohnt, Ihre Reise über den gesamten Zeitraum zu planen. Wir empfehlen Ihnen hier einige der Highlights.


Gründonnerstag
Am Gründonnerstag schmücken die italienischen Kirchen ihre Altäre aufwendig mit Blumenarrangements, eine Hommage an Jesus für den gesamten Zeitraum seines Todes und seiner Wiedergeburt. Besucher sind willkommen, die Kirchen zu besuchen und es ist eine exzellente Zeit, die vielen historischen Sakralbauten der Toskana zu besichtigen.
Besonders sehenswürdige Kirchen, neben vielen anderen, sind die Basilica di Santa Croce in Florenz, der größten Franziskaner Kirche der Welt, und die Basilica di Santa Maria Novella, auch in Florenz, mit ihren Kunstwerken von Botticelli und Duccio.

 

Karfreitag
Viele Italiener nehmen an Karfreitag in historischen Kostümen an Prozessionen teil und tragen Statuen von Jesus und der Jungfrau Maria durch die Straßen der Städte, wo sie leben. Diese lokale Tradition ist sicherlich beachtenswert, doch der wahre Höhepunkt der ganzen Osterzeit in der Toskana ist die jährliche Aufführung der Passion, die in der Stadt Grassina stattfindet, etwas außerhalb von Florenz.
An der Aufführung nehmen hunderte Bewohner der Stadt teil und stellen verschiedene Szenen aus dem Neuen Testament bis zur Kreuzigung Jesus dar. Die Einwohner von Grassina nähen Kostüme, malen Kulissen und machen Musik für diese Aufführung, so dass dieses Ereignis ein wichtiger Mittelpunkt ihrer Gemeinschaft ist. Das Spiel beginnt mit einer Prozession von Menschen, die als historische Gallier und Römer gekleidet sind und der Zug geht durch die Straßen von Grassina während Szenen aus dem Leben Christi auf einem nahegelegenen Hügel dargestellt werden.
Dieses beeindruckende örtliche Ritual gibt es seit über 300 Jahren und ist eine so wundervolle Veranstaltung, an der man als religiöser und nicht-religiöser gleichermaßen unbedingt teilnehmen sollte.

 

Ostersamstag
Der Ostersamstag ist normalerweise ein eher ruhiger Tag, an dem sich die Italiener auf Ostern vorbereiten. Viele verbringen den Tag damit, die traditionellen Ostergerichte ihrer Region zu kochen, was in der Toskana bedeutet, eine ganze Lammkeule zu braten. Die Toskaner wählen dazu saisonale Beilagen, die den nahenden Frühling repräsentieren, wie Fava (dicke Bohnen) und Artischocken.
Am späten Abend veranstalten die meisten italienischen Kirchen lange und aufwendige Abendmessen, die um Mitternacht enden mit dem Läuten der Glocken aller Kirchen, um die Auferstehung Jesu zu feiern.

 

Ostersonntag
Nach einer über 400 Jahre alten Überlieferung begehen die Bewohner von Florenz den Ostersonntag mit dem Scoppio del Carro, der „Explosion des Karrens“. Bei der Zeremonie wird ein kunstvoller Wagen, beladen mit Feuerwerk, von weißen Ochsen, die mit Blumengirlanden und Frühlingskräutern geschmückt sind, durch die Stadt gezogen von der Porta al Prato zur Piazza del Duomo. Der Wagen, der drei Stockwerke hoch ist und seit hunderten von Jahren benutzt wird, wird begleitet von einer großen Menge Soldaten, Musikern und Einheimischen in alten Florentiner Trachten. Der Wagen hält vor der Kathedrale Santa Maria del Fiore an, wo eine Rakete in Form einer Taube von der Kathedrale auf den Karren gefeuert wird und die Feuerwerkskörper entzündet. Traditionell verspricht eine große Explosion ein glückliches Jahr und eine reiche Ernte.

 

Ostermontag
In Italien nennt man den Tag nach Ostersonntag Pasquetta, was „kleine Ostern“ bedeutet,  es ist ein nationaler Feiertag, an dem man Jesus nach seiner Auferstehung gedenkt. Die Italiener verbringen diesen Tag traditionell mit ihren Familien bei einem Picknick. An Pasquetta haben aber auch im ganzen Land viele Märkte geöffnet, wo eine große Auswahl an Waren verkauft wird, wie Nahrungsmittel, Kleidung und verschiedene selbstgemachte Produkte.


In Siena gibt es einen großen Markt, der sich spezialisiert hat auf Lebensmittel, Lederwaren, Keramik, Spielzeug und Bücher;  in der alten Stadt Lucca dagegen ist ein großartiger Antiquitätenmarkt. Etwas kleinere Märkte finden Sie in Greve in Chianti, wo es eine überschaubare Antiquitätenmesse gibt und in Fiesole oberhalb von Florenz mit lokalen Lebensmitteln, Wein und Kunsthandwerk.

 

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